
Kunstausstellung
“Voicing the Archive”
Kunst und Designmuseum Triennale, Milano 9.05.2023 - 16.05.2023
Poster “Poem to my Voice” 2023
Isabel Bergant bringt Poesie und Fotografie zusammen: die aktuellesten Arbeiten wurden beeinflusst von kunsttherapeutischen Praktiken und der Verbindung von Kunst und Gedichten. Die Posterarbeiten können individuell oder einzeln gelesen werden und als Spiegel ihrer inneren Welt gesehen werden. In “Poem to my Voice” reflektiert die Künstlerin über ihre eigene Stimme und und die Angst vor öffentlichen Reden. Der Hintergrund zeigt eine analoge Fotografie aufgenommen im Aquario Civico in Milano.
Photo credits NABA, Nuova Accademia di Belle Arti
Impressionen

(Im)possible ecologies
Kunstausstellung im Botanischen Garten von Rome, Polo Museale Sapienza 20-26.06.2022
Die Ausstellung “(im)possible ecologies” wurde organisiert von Andris Brinkmanis und Marco Scotini. Kuratoren und Künstler waren Studenten der Universität NABA aus Milano und Rom.
Die Ausstellung behandelte Themen wie Ökologie und Künstlerische Praktiken. Ökologie wurde nicht nur als Umwelt sondern auch mit Sozialen und Mentalen Aspekten neu verknüpft. Was bedeutet “möglich” heute? War eine der Grundfragen. Alternative Formen der Pädagogie wurden behandelt mit der Vermischung der Fachrichtung Kuratorische Studien.
Indem sie ihre intimen Gedanken teilt, schafft Isabel Bergant ein Werk, das dem Betrachter einen Raum zur Selbstidentifikation bietet. Close-up's, aufgenommen in ihrem Geburtsort Frutigen in der Schweiz, simulieren einen kontemplativen Waldspaziergang. In den Postern fliessen Themen wie Liebe, Trauer und Natur ineinander und erzählen eine Geschichte über die Zeitlichkeit und Vergänglichkeit unserer Existenz. Die Künstlerin betont die ganzheitliche Kraft der Natur und ruft uns auf, genauer und achtsamer hinzuschauen. Für die Natur und füreinander.
Geschrieben von Antonela Solenici.
Musik und Kunst Event: Artfestival Interlaken, CH 2022
Die letzten beiden Posterarbeiten der Künstlerin schwingen mit den zuvor geschaffenen Kunstwerken mit. Sie sind kein Diptychon, sondern zwei separate Stücke, die zusammen oder getrennt als einzelne Kunstwerke gelesen werden können. Beide sind unbetitelt, da alles, was über sie zu sagen ist, bereits in den Gedichten steht. Die beiden Werke bieten dem Publikum einen Raum zur Selbstidentifikation und zeigt auf diese Weise viele Schichten dessen, was auf den ersten Blick einfach erscheinen mag. „Untitled 1“ zeigt eine Nahaufnahme einer Rose im Garten des Künstlers. „Untitled 2“ ist eine auf dem Kopf stehende analoge Fotografie, die in den Wäldern der Schweiz aufgenommen wurde. Beide basieren auf Natur und Beziehungen und führen den Betrachter dazu, sie auf unterschiedlichen Ebenen zu interpretieren.
Fotos von Romy Streit
Frutigen, Schweiz.
Foto von Isabel Bergant